Dienstag, 11. April 2006

El fin del mundo - Ushuaia (Tierra del fuego)

Na das fängt ja gut an! Die "schwindlige" Fluggesellschaft ruft mich an, will mir irgendetwas mitteilen, aber Irene sitzt in der "Subte" und versteht natürlich so gut wie nichts. Die Bitte, in zehn Minuten nochmal anzurufen wird selbstverständlich mit "Ja" beantwortet - der Anruf kommt nie!
Zu erreichen ist auch keiner - unter fünf verschiedenen Nummern haben ich und Bekannte versucht die "Aerolineas Argentinas" anzurufen - besetzt! (Sogar um 7.00 morgens noch!)
Nagut - frau will ja kein Risiko eingehn, drum schon, wie vorgesehn um 7.00 zum Flughafen - gute Nachricht dort: Flug erst um 11, nicht um 8.40! Supergut! Also waaaaarten...

14.30 Ankunft in Ushuaia - eine der südlichsten Städte der Welt - Regen! (Die Frisur hält!) ... Mit dem Taxi, was anderes gibts hier nicht, gehts erstmal zum Hostel. Der junge Taxifahrer hat meiner Meinung nach ein paar Centavos herausgeschunden, weil bei ihm hab ich am Meisten bezahlt für die Fahrten, aber gut, war halt so! Die Stadt, groß aber eigentlich ruhig, wirkt ganz anders als Buenos Aires und schon wegen des Klimas und der Größe kompletter Gegensatz zu Puerto Iguazu.
Die Häuser - sehr einfach gebaut und bunt angemalt - zum Großteil in den Hang gebaut, dahinter erheben sich die eingeschneiten Gipfel der Berge. Würd die Sonne scheinen, ein traumhaftes Bild! (Hat es dann auch am nächsten Tag für 1 Stunde!!!)
Das Hostel klein und nicht so umwerfend, aber wer wird wegen einer Nacht schon heikel sein!

Wegen der fortgeschrittenen Zeit geht sich leider kein Nationalparkbesuch mehr aus und auch die Boote haben alle schon den Hafen verlassen. Drum kleiner Spaziergang am Kanal entlang zum "alten Flughafen" - oder zumindest die Hälfte des Weges, weil der Wind mit einer Wucht zu blasen begann, die mich fast umgeworfen hätte. Ausserdem war die Erinnerung an nasse Jeans noch aus Iguazú so präsent, dass ich das Erlebnis nicht unbedingt gleich nochmal wiederholen musste!

Neuer Plan: in ein Café sitzen, was essen, Tagebuch schreiben und Zeit verstreichen lassen, bis ich schlafen gehen kann.
Der Plan wurde in Variation ausgeführt, weil der Regen nach ca. 3 Std. Café soweit nachließ, dass ein Spaziergang am beleuchteten Hafen möglich war. Schööön! (Wär ich ein romantischer Mensch, würd' ich das als romantisch bezeichnen :p )

Nach einer grauenvollen Nacht im Hostel gings am nächsten Morgen in aller Frühe "frisch und munter" ab zum Hafen, in freudigster Erwartung, endlich mal einen Leuchtturm zu sehen! Die Sonne strahlte, die Landschaft war schön, alles war gut... Bis ich im Boot saß und mir nach 10 Minuten mitgeteilt wurde, das Schiff würde den Hafen aufgrund der Windverhältnisse nicht verlassen! Wumm... das saß! (Vor allem, weil alle anderen Schiffe den Hafen sehr wohl verlassen hatten!!!)

Also... erstmal Frühstücken (Frau ist ja flexibel!) und neuen Plan machen. Der Mensch vom Hostel hat mir schlußendlich einen "Spaziergang" am "Playa Larga" empfohlen. Ha! Zum Glück waren mir nicht alle Bedeutungen des Wortes "caminar" klar, weil sonst hätte ich mich drauf eingestellt, dass es sich um eine "Wanderung" handelt. Also so richtig mit bergauf und bergab!
War aber wirklich "muy lindo" (wie man hier sagt!)

Aber nach 4 Stunden Fußmarsch, einer fürchterlichen Nacht und diversen Verständigungsproblemen (peinlich, peinlich! sag ich nur) gings dann weiter nach "El Calafate"...


--> el fin del mundo - unas fotografias


--> und was tut sich in Buenos Aires??

Keine Kommentare: