Viernes Santo
Nach eigenverschuldeten vier Stunden Schlaf stieg ich um 7.30 in den Bus nach Madrid, trotz der frühen Stunden gut gelaunt und voller Vorfreude! "Nur mehr ein paar Stunden :-)"
Auf dem Weg zum Busbahnhof vernahm ich noch die (letzten?) Klänge von "las turbas" - ich glaube, die Polizei hat an diesem Morgen ein tolles "Geschäft" gemacht ;-)
Die Verbindung vom Busbahnhof zum Flughafen in Madrid ist echt gut - mehr oder weniger "ratzfatz" war ich dort... um weitere 3 Stunden auf meinen Flug zu warten.
Eine Stunde im Flieger und weiter ging's mit meiner "Schatzsuche" *wortwitz ;-)*
Vom Flughafen Barcelona also quer durch die Stadt zur "Estación de Autobuses del Norte" und weiter zum Flughafen Girona (wieder eine Stunde im Bus). Witzigerweise können Flugzeuge 30 Minuten zu früh ankommen, sodass ich - quasi perfektes timing - überhaupt nicht mehr warten musste, um endlich wieder bei "meinem Peter" zu sein :-)
Vom Hostel (Sauberkeit und Lage) überaus positiv überrascht und nach kurzer "Gepäcksdurchsicht" (endlich hab ich etwas mehr Kleider hier in Spanien) mit kleinen Überraschungen (Danke Mama für das Osternest! Ich hab brav geteilt ;-) natürlich erst am Ostersonntag!) ließen wir den Abend mit einem Stadtbummel, bei dem wir auch noch mehr oder weniger an einer Karfreitagsprozession teilnahmen, ausklingen...
Sábado de Gloria
Der Startschuss für die "Eroberung" Barcelonas war gefallen!
Frühstück am Placa del Rei im schönsten Sonnenschein mit "Gitarrenmusik" und ein Spaziergang durch das Barri Gótico über die Placa de Catalunya in Richtung Palau de la Música Catalana. Zurück über die Passeig de Grácia - Shopping! :-) Insoweit das "agreement", dass ich circa zwei Stunden zum Shoppen bekomme - waren diese zwei Stunden jedoch für uns beide erfolgreich!
Kurzer Zwischenstopp in der "Nespresso-Boutique", um die Limited Edition zu verkosten - und dann entdeckte ich den "großen" Shop: WOW - ein lässiges Geschäft! (Kurzer Ausflug in die Nespressowelt ;-), die Arbeit prägt ja doch irgendwie)
Um keinen falschen Verdacht aufkommen zu lassen - wir sind nicht von Geschäft zu Geschäft gelaufen, im Vordergrund stand natürlich weiterhin "Sightseeing" - die Passeig de Grácia bietet ja einiges Sehenswertes: Casa Milà, Casa Batlló, irgendein Innenhof mit einem wunderschönen Glasdach, tolle Straßenlaternen ;-) ...
Vor dem Abendessen ein quasi romantisch-kitschiges Erlebnis am Montjuic mit La Font Mágica - ein riesen Springbrunnen mit Wasser-, Licht- und Musicshow (Disney Filmmusik stand am Programm). Trotz bisschen Kitsch auch schööön, weil schon finster und alles beleuchtet :-)
=> aber seht selbst!
Abendessen - klarerweise, wenn schon am Meer - am Hafen mit Paella :-) Stolz kann ich vermelden ALLES gegessen zu haben!! (Bitte beachten, wir sprechen hier von Meeresfrüchten!)
Leider hat uns hier der Regen überrascht, sodass der Weg ins Hostel gelaufen werden musste...
Domingo de Pascua
Nach einem erneuten Umzug und einem Frühstückskaffee auf der Placa de Sant Miquel (wir wohnten ja mitten im Barri Gótico) quer durch die Altstadt richtung Palau de la Música Catalana - diesmal zur Besichtigung innen. Kurzer Zwischenstopp an der Placa de la Seu, wo vor der Kathedrale im Sonnenschein eine Musikkapelle ihr Bestes versuchte und eine Gruppe (älterer) Menschen dazu tanzte.
Um 13.00 unsere Führung durch das Palau de la Música Catalana - ich war beeindruckt. Ein tolles Gebäude! Leider ist im Palau das Fotografieren untersagt - der große Konzertsaal ist nämlich Wahnsinn. Vielste Mosaike und Glasfenster im sogenannten "Modernisme"-Stil. Da das Palau zwischen eher kleinen Gassen liegt, ist auch das Fotografieren der Fassade nicht ganz so optimal...
Das - inzwischen nicht mehr ganz so - schöne Wetter ausnützend, dann also weiter in den Parc Güell. (Da ich zum ersten Mal in Barcelona war, hat mir mein "persönlicher Touristguide" :-) alle wichtigsten Sehenswürdigkeiten gezeigt)
Leider war der Park sehr "ungrün" - aber man sieht sich den Parc Güell ja nicht der Vegetation an, sondern aufgrund Gaudí's architektonischer Schöpfungen.
Die letzten Sonnenstrahlen bei mehr oder weniger schönen Trompetenklängen auf der Banc de Trencadís genießend, sammelten wir Energien (Kilometermäßig geschont haben wir uns ja nicht gerade) für den anschließenden Fotomarathon und die "Futtersuche" im Viertel El Reval - da mein reiseführerlesender (ständig!) Schatz dies als "das Restaurantviertel" entlarvt hatte.
Lunes de PascuaWas macht man an einem supersonnigen Ostermontag, nach einem lecker Frühstück in der Konditorei am Eck, wenn man schon am "Waaaasser" ist? Klar - man spaziert gemütlich La Rambla (kauft sich Ohrringe!) entlang gen Meer und macht eine Hafenrundfahrt, weil's mit der Barcelonacard kostenlos ist, gleich eineinhalb Stunden lang :-)
Highlight des Abends: Konzert des Kammerorchesters der "Jungen Sinfonie Köln" in der Església Sant Felip Neri - Zwei Stunden lauschten wir den Klängen Mozarts, Vivaldis, Brahms und Bachs! Superschön...
Danach noch gemütlich durch die Stadt zu schlendern, ein Eis zu essen - was will man mehr?!
Martes
Letzter Tag ganz im Zeichen "Gaudí's Barcelona"!
Morgens zum Temple Expiatori de la Sagrada Familia - eine riesige Baustelle, für die man sogar Eintritt bezahlt ;-). Der kluge Peter hatte ja vorgeschlagen, Gaudí auf den Dienstag zu verlegen, da ja kein Feiertag mehr und somit potentiell viel weniger Touristen = 100 Punkte! Wir mussten so gut wie nicht warten, um hineinzukommen. Das Selbe beim Casa Milà!
Aufgrund der kurzen Wartezeiten stand uns plötzlich ein halber Tag zur Verfügung - und wir kein "Programm"... aber bestes Wetter (fast schon sommerlich) und so war der nahegelegene Parc de la Ciutadella mit kurzem Zwischenstopp beim Arc de Triomf schnell erreicht. Siesta! (Bis sich am Himmel leider doch wieder Wolken blicken ließen)
Die "restlichen" Stunden verbrachten wir spazierend am Strand, bevor wir uns hungrig über eine viel zu große, aber sehr interessante, Fischplatte hermachten! Zumindest weiß ich jetzt, dass ich Fisch und Meeresgetier sehr wohl essen kann, mir aber wirklich nicht alles schmeckt, man sich außerdem Muscheln nicht zulange ansehen sollte, bevor man sie isst und sie kalt auch nicht so toll schmecken! ;-)
Mit neuem Wissen ausgestattet, ein letzter "Schlenderer" am Hafen entlang richtung Eis und Hostel - so verbrachten wir gemütlich und glücklich unseren letzten Abend in Barcelona.
Miercoles
Abreisetag!
Gibt nicht viel zu berichten, außer dass der Abschied dank etwas Stress eher kurz ausgefallen ist und während Peter einen eher "kurzen" Heimweg vor sich hatte, trat ich meine "Odyssee" durch Spanien an ... (Ich will's nicht nochmal schreiben - nur soviel: aufgebrochen bin ich um 10.00 in Barcelona, Flug ging um 12.00 (Flugzeit eine Stunde) - in Cuenca war ich um 19.00)
Resümee
Barcelona ist eine wunderschöne Stadt, in der es ewig viel zu entdecken gibt. Der tolle Stilmix zwischen Moderne, Gotik, Klassizismus und der "spanischen Modernisme" (Gaudí etc.) schafft ein eigenes Flair, natürlich unterstützt durch die Lage am Meer...
Das Schönste? - Diese Tage mit meinem Schatz verbracht zu haben *strahl*

1 Kommentar:
Hallo Irene,
schön, dass es dir so gut geht. So ein kleiner Wochenendtrip würde mir auch nicht schlecht gefallen, besonders angesichts der hiesigen Wetterverhältnisse...
Bei der email-Adresse, die du mir gegeben hast, ist irgenwas nicht in Ordnung - könntest DU dich bei mir bettina.landerl@tmo.at mal melden?
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